Der Winter hatte bereits Mitte November 2017 begonnen und so gab es bereits vor Beginn der offiziellen Schneeschuhtouren-Saison viele Gelegenheiten, sich fit zu machen. Leider sorgte aber in den letzten Tagen viel Niederschlag in Form von Regen und ein zusätzlicher Wärmeeinbruch dafür, dass der Schnee in den unteren Lagen zusehends dahin schmolz.

Das zeigte sich auch bei der heutigen Schneeschuhtour. Vom Parkplatz Gschwend trugen wir die Schneeschuhe des erste Stück und bis zur Rabennestalpe gab es viele apere Stellen. Danach war ein Steilhang zu queren, zum Glück waren die Lawinen durch die Durchfeuchtung durch den Regen bereits abgegangen. Hier wurden verschiedene Methoden zur Bestimmung der Steilheit erläutert.

Von der Kesselalpe aus wählten wir eine andere Aufstiegvariante über harten, gefrorenen Schnee, bei der es galt, einen Tobel zu überwinden. Auf dem Normalweg erreichten wir schließlich den Gipfel. Nach der Gipfelrast mit schönen Ausblicken erfolgte der Abstieg zur Alpe Alp. Dort übten wir die Verschüttetensuche bei optimalen Bedingungen in 3 Gruppen mit jeweils 3 bis 4 Teilnehmern.

Nach einem kurzen Anstieg konnten wir uns dann im Kemptener Naturfreundehaus stärken. Der Abstieg, vorbei am Gschwender Horn über den gefrorenen Schnee war kein Vergnügen und ließ manchen Teilnehmer verzweifeln. Wir verhält man sich, wenn man mit Schneeschuhen im steilen Gelände ausrutscht? Der angehende Tourenführer Walter Frick gab dazu die passenden Tipps.

Datum: 06.01.2018
Tourenleiter: Otto Besch
Teilnehmer: 14
Gehzeit: 2:30 Std. ↑
2:00 Std. ↓
Höhenunterschied: 749 Meter
Zurückgelegte Wegstecke: 8,8 km
Geschwindigkeit Ø: 2,0 km/h
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